Die Bachelorarbeit

«Shoppyland – die schönsten Einkaufszentren der Schweiz» umfasst eine Buchpublikation

und diese Webseite.

Die schönsten

Einkaufszentren

der Schweiz

Bachelor Style&Design,

Fachrichtung Trends&Identity

David Jäggi, ZHdK, 2018.

Willkommen im Shoppyland

Die Schweizer Identität scheint sich nach wie vor an den geografischen Polen von Stadt und Land auszurichten: Während Traditionalisten die Alpenschweiz aus Reduit-Zeiten zu ihrem Sehnsuchtsort verklären, zelebrieren die Hippen im urbanen Wohlfühl-Biotop ihren Lifestyle voller Mindfulness. Doch was passiert eigentlich auf den asphaltgrau-blinden Flecken dazwischen? In diesem Siedlungsbrei aus Autobahnen, Wohnblöcken und Industriehallen lebt die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung. Willkommen in der Agglo, der Stadt des 21. Jahrhunderts! Die Zentren dieser Stadt liegen in Spreitenbach, Schönbühl oder Ebikon. Hier wird ausgegangen, gegessen und eingekauft. Das Einkaufszentrum ist der Tempel der zeitgenössischen Alltagskultur. Ohne schlechtes Gewissen kann man sich den Zerstreuungen des Konsumparadieses hingeben. Erschöpft und glücklich wird der

randvolle Einkaufswagen neben dem Massagesessel parkiert, weit weg vom wachsamen Blick der städtischen Geschmackspolizei. Authentische Normalität statt angestrengter Massenindividualismus. Die Publikation «Die schönsten Einkaufszentren der Schweiz» zeigt die wichtigsten Einkaufszentren des Landes. Ziel ist es, die identitätsstiftende Rolle dieser Orte für die heutige Gesellschaft aufzuzeigen und für spätere Generationen zu bewahren.

«Zentrale Bedingung ist die Vereinigung verschiedener Einzelhandelsgeschäfte unter einem Dach, die mit ihrem Angebot durchaus auch gegenseitig in Konkurrenz stehen sollen. Weit verbreitet ist die Konzeption einer gedeckten und klimatisierten zwei- bis dreigeschossigen Ladenstrasse, der Mall, an der die einzelnen Geschäfte aneinandergereiht sind. Grosse Ankermieter werden normalerweise an beiden Enden der Mall platziert. So entsteht automatisch ein Besucherfluss, der die kleinen Geschäfte der die kleinen Geschäfte von der Anziehungskraft der grossen profitieren lässt. Ein übergeordnetes Management leitet das Center und gemeinsame Marketingaktionen. Um dem Namen Shoppingcenter gerecht zu werden, sollte eine Verkaufsfläche von insgesamt mindestens 10’000 Quadratmetern vorhanden sein. Das Detailhandelsangebot wird durch gastronomische Betriebe und, je nach Grösse, durch weitere kulturelle, kommerzielle oder öffentliche Einrichtungen ergänzt.»

Definition Einkaufszentrum. Quelle: «Zwischen Konsumtempel und Dorfplatz – eine Geschichte des Shoppingcenters in der Schweiz» von Patrick Schoeck und Fabian Furter. Hier und Jetzt Verlag. 2014.

Karte

Grösse

Baujahr

1960

1970

1980

1990

2000

2010

Besucher/Jahr

Mio.

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Parkplätze

Umsatz/Jahr

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Bachelor Style&Design,

Fachrichtung Trends&Identity

David Jäggi, ZHdK, 2018.

Die Schweizer Identität scheint sich nach wie vor an den geografischen Polen von Stadt und Land auszurichten: Während Traditionalisten die Alpenschweiz aus Reduit-Zeiten zu ihrem Sehnsuchtsort verklären, zelebrieren die Hippen im urbanen Wohlfühl-Biotop ihren Lifestyle voller Mindfulness. Doch was passiert eigentlich auf den asphaltgrau-blinden Flecken dazwischen? In diesem Siedlungsbrei aus Autobahnen, Wohnblöcken und Industriehallen lebt die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung. Willkommen in der Agglo, der Stadt des 21. Jahrhunderts! Die Zentren dieser Stadt liegen in Spreitenbach, Schönbühl oder Ebikon. Hier wird ausgegangen, gegessen und eingekauft. Das Einkaufszentrum ist der Tempel der zeitgenössischen Alltagskultur. Ohne schlechtes Gewissen kann man sich den Zerstreuungen des Konsumparadieses hingeben. Erschöpft und glücklich wird der randvolle Einkaufswagen neben dem Massagesessel parkiert, weit weg vom wachsamen Blick der städtischen Geschmackspolizei. Authentische Normalität statt angestrengter Massenindividualismus. Die Publikation «Die schönsten Einkaufszentren der Schweiz» zeigt die wichtigsten Einkaufszentren des Landes. Ziel ist es, die identitätsstiftende Rolle dieser Orte für die heutige Gesellschaft aufzuzeigen und für spätere Generationen zu bewahren.

«Zentrale Bedingung ist die Vereinigung verschiedener Einzelhandelsgeschäfte unter einem Dach, die mit ihrem Angebot durchaus auch gegen-seitig in Konkurrenz stehen sollen. Weit verbreitet ist die Konzeption einer gedeckten und klimatisierten zwei- bis dreigeschossigen Ladenstrasse, der Mall, an der die einzelnen Geschäfte aneinandergereiht sind. Grosse Ankermieter werden normalerweise an beiden Enden der Mall platziert. So entsteht automatisch ein Besucherfluss, der die kleinen Geschäfte der die kleinen Geschäfte von der Anziehungskraft der grossen profitieren lässt. Ein übergeordnetes Management leitet das Center und gemeinsame Marketingaktionen. Um dem Namen Shoppingcenter gerecht zu werden, sollte eine Verkaufsfläche von insgesamt mindestens 10’000 Quadratmetern vorhanden sein. Das Detailhandelsangebot wird durch gastronomische Betriebe und, je nach Grösse, durch weitere kulturelle, kommerzielle oder öffentliche Einrichtungen ergänzt.»

Dafinition Einkaufszentrum. Quelle: «Zwischen Konsumtempel und Dorfplatz – eine Geschichte des Shoppingcenters

in der Schweiz» von Patrick Schoeck und Fabian Furter. Hier und Jetzt Verlag. 2014.

1970

1980

1990

2000

2010

Parkplätze